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Häufige Fragen zur Transfergesellschaft

1. Allgemeine Definitionen

Wenn Sie während der Laufzeit der Transfergesellschaft ein neues Arbeitsverhältnis eingehen möchten, können Sie Ihren Vertrag mit der Transfergesellschaft ruhend stellen.

Dies bedeutet, dass Sie jederzeit während Ihrer individuellen Gesamtlaufzeit in die Transfergesellschaft zurückkommen können. Während der Ruhendstellung erhalten Sie keine Leistungen aus der Transfergesellschaft. Eine Ruhendstellung kann mehrfach erfolgen. Insgesamt darf die Laufzeit der Ruhestellung die Gesamtlaufzeit der Transfergesellschaft nicht überschreiten. Eine Ruhestellung verlängert die Laufzeit der Transfergesellschaft nicht. 

Transferkurzarbeit gemäß § 111 SGB III ist ein arbeitsmarktpolitisches Instrument, um Entlassungen zu vermeiden. Der Gewährung von Transferkurzarbeitergeld geht eine Förderung der Teilnahme an einer Transfermaßnahme voraus. Diese sind mindestens das Profiling sowie die Arbeitsuchendmeldung.

Innerhalb der Transferzeit ist es jederzeit möglich eine neu Arbeitsstelle mittels “Praktikum” auszuprobieren. In dieser Zeit wird weiterhin das Entgelt von der Transfergesellschaft bezahlt. Für den Betrieb der neuen Arbeitsstelle entstehen dabei keine Kosten. Von der Transfergesellschaft wird zum Nachweis ein Praktikumsvertrag erstellt, dieser dient der berufsgenossenschaftlichen Absicherung.

Der bisherige Arbeitgeber unterbreitet den vom Stellenabbau Betroffenen das Angebot zum Eintritt in die Transfergesellschaft.

Nein, der Übergang in die Transfergesellschaft ist freiwillig. Entscheidet sich ein Mitarbeiter gegen den Wechsel in die Transfergesellschaft, muss er mit einer betriebsbedingten Kündigung rechnen. In diesem Fall scheidet der Mitarbeiter nach Ablauf der individuellen Kündigungsfrist, zu dem in der Kündigung genannten Zeitpunkt, aus dem Unternehmen aus.

Der Eintritt in die Transfergesellschaft erfolgt auf Grundlage der im Sozialplan fixierten Fristen. Basierend darauf können Mitarbeiter in die Transfergesellschaft eintreten. Zu beachten ist, dass vor dem Eintritt in die Transfergesellschaft ein Profiling und die Arbeitsuchendmeldung abgeschlossen sein muss.

Grundsätzlich darf ein Mitarbeiter, der in Elternzeit ist, nicht in die Transfergesellschaft eintreten. Sofern der Mitarbeiter in die Transfergesellschaft eintreten möchte, muss er seine Elternzeit vorher kündigen und mindestens während des Zeitraums des Profilings, wieder beschäftigt ein. 

Durch den Dreiseitigen Vertrag wird ein befristetes Arbeitsverhältnis mit MYPEGASUS begründet. Er heißt so, weil er von drei Parteien unterschrieben wird: dem bisherigen Arbeitgeber, der MYPEGASUS und dem Arbeitnehmer.

Die Transfergesellschaft steht allen Mitarbeitern offen, die unter den Anwendungsbereich des Sozialplans fallen. Im Zweifel fragen Sie bitte Ihren Vorgesetzten oder Ihre Personalabteilung, ob dies für Sie zutrifft. Unabhängig davon muss vor Eintritt in die Transfergesellschaft ein Profiling durchgeführt werden. Sollten Sie zum Eintritt in die Transfergesellschaft berechtigt sein, ist die Teilnahmen für Sie verpflichtend. Wenn Sie nicht am Profiling teilnhemen, erfüllen Sie nicht die in § 111 SGB III genannten persönlichen Voraussetzungen für den Bezug von Transferkurzarbeitergeld. Mit dem Profiling erfolgt gleichzeitig die Arbeitsuchendmeldung. 

Grundsätzlich gilt, dass Sie nicht in die Transfergesellschaft eintreten können, solange Sie nicht am Profiling teilgenommen haben. Sollten Sie aus persönlichen Gründen nicht teilnehmen können, z.B. auf Grund von Urlaub oder Krankheit, werden wir nach Ihrer Rückkehr ein Einzelprofiling mit Ihnen durchführen.

Es gibt im Regelfall Alternativtermine. 

Die Profilings werden im Augenblick als Online Profiling durchgeführt. Dafür ist es nötig, dass Sie den Bogen ausdrucken können und auf der Unterschriftsseite unterzeichnen. Bitte den Bogen, zusammen mit der Arbeitsuchendmeldung per Mail an den Profiler zurücksenden.

Ja, ein Entwurf des Dreiseitigen Vertrags wird Ihnen selbstverständlich vorgelegt.

Nein, die Möglichkeit in die Transfergesellschaft zu wechseln, besteht ausschließlich im Anschluss an den Austritt bei Ihrem bisherigen Arbeitgeber. 

Sie müssen sich rechtzeitig, innerhalb von drei Tagen nach Zugang der betriebsbedingten Kündigung, bei der Agentur für Arbeit arbeitslos melden. 

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