MYPEGASUS digtiale Transformation

MYPEGASUS Akademie: Unterricht per Videokonferenz

Der Reutlinger Generalanzeiger berichtet, wie sich die Corona Lage in der Region entwickelt hat. Hierbei wurde auch das MYPEGASUS Lern- und Entwicklungszentrum unter die Lupe genommen.

 

»Mahlzeit«, ruft einer der Schüler in den Klassenraum. Nach und nach trudeln auch die anderen Teilnehmer des Kurses für CNC-Technik ein. Armin Flamm leitet an diesem Mittag den Kurs des Reutlinger Ausbildungszentrums MYPEGASUS. Er schaut in die Runde, dann hakt er ab, auf seiner Liste, wer erschienen ist. Die Szene, sie könnte eine von Tausenden Unterrichtsszenen sein, doch in Coronazeiten ist alles anders. Während Flamm die Stunde beginnt, fängt ein Schüler an, zu rauchen. Ein Problem scheint das nicht zu sein, denn wie alle sitzt auch er an diesem Mittag vor einem Bildschirm, alleine, zu Hause, der Klassenraum ist nur virtuell. Corona macht E-Learning auch für die Umschüler und Auszubildenden möglich. Seit Mitte März ist das nun am Ausbildungszentrum der MYPEGASUS Akademie GmbH so. »Inzwischen klappt das E-Learning sogar ganz gut«, sagt Dušan Vesenjak. Vesenjak ist zuständig für das Ausbildungszentrum der MYPEGASUS GmbH. Im Landkreis Reutlingen spielt es eine besondere Rolle, da hier die meisten Prüfungen für die IHK Reutlingen im Kammerbezirk abgenommen werden, wie Werner Häbe, Ausbildungsberater der IHK bestätigt. Neben Ausbildungskursen und Umschulungen werden hier auch Prüfungsvorbereitungen angeboten. Dass die Kurse im Ausbildungszentrum trotz Corona weiterlaufen, ist daher sehr wichtig. Natürlich sei die Situation zunächst schwierig gewesen, meint Dušan Vesenjak. »Als die Rechtsverordnung des Landes kam, haben wir erst mal gerätselt, ob wir den Betrieb einstellen müssen«. Dann habe die Arbeitsagentur die Schließung bestätigt, mit der Bitte, auf E-Learning umzustellen, »so gut das zu machen ist«. Nach diesem Satz schnauft Vesenjak durch: »Am Anfang war das chaotisch.« Zunächst habe er die technischen Voraussetzungen der Schüler abklären müssen. »Wer hat eine Webcam? Wer einen Laptop?« Bei den meisten aber habe das schnell funktioniert. Kurzfristig seien dazu zwei Arbeitsplätze entstanden, an denen die Ausbilder per Videoschaltung Unterricht geben können. An einem dieser Plätze sitzt an diesem Mittag Armin Flamm. Der Kurs hört aufmerksam zu. Der Bildschirm der Schüler ist aufgeteilt: Oben die Gesichter der Teilnehmer, unten sehen sie den Bildschirm des Ausbilders, der dort zeigt, wie man die Maschine programmiert. Ab und zu schaltet ein Mikrofon auf grün, dann fragt jemand nach oder beantwortet etwas. »Das Bild hängt«, beschwert sich ein Schüler. Alle warten, dann geht es weiter. Dass der Onlineunterricht gut funktioniert, bestätigt auch Vesenjak. »Die Ausbilder haben sich reingefuchst«, berichtet er. »Ich habe das Gefühl, dass sie stolz darauf sind.« Alles aber ließe sich auch mit den besten Lehrern online nicht vermitteln. »Eine große Schwierigkeit haben wir auf der praktischen Seite«. Zwar kämen die meisten Schüler mit der Praxis besser zurecht. Doch gar keine Möglichkeit zu haben, die Theorie umzusetzen, schaffe Probleme. »Von der Stimmung her wären daher alle froh, es würde wieder Präsenzunterricht geben«, meint Vesenjak. Bis dahin aber muss es eben online weiter gehen. Mit Kissen und Decken im Hintergrund, mit Jogginghose und Zigarette beim Unterricht, aber hoch konzentriert und motiviert. 

Kontakt

Sonja Aust

MYPEGASUS GmbH

72760 Reutlingen

Tel.: 07121 / 34750

info@mypegasus.de

 

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