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Fragen zur Transfergesellschaft

Hier erhalten Sie zu über 80 Fragen zur Transfergesellschaft passende Antworten.

1. Allgemein

Transfergesellschaften sind spezielle Unternehmen, in die Arbeitnehmer*innen, die von einem Verlust ihres Arbeitsplatzes betroffen sind, wechseln können. Sie werden dort in Bezug auf ihre persönliche berufliche Zielrichtung beraten und unterstützt.

Der Wechsel in eine Transfergesellschaft ist freiwillig.

Ziel ist die Vermeidung betriebsbedingter Kündigungen und die Verbesserung der Vermittlungsaussichten. Mitarbeiter*innen haben in einer Transfergesellschaft die Möglichkeit, sich zu qualifizieren und von neuen Arbeitgebern im Rahmen von Arbeitserprobungen (Praktika) beschäftigt zu werden. Alle Aktivitäten sind auf die Vermittlung in den ersten Arbeitsmarkt gerichtet.

Transferkurzarbeit gemäß § 111 SGB III ist ein arbeitsmarktpolitisches Instrument, um Entlassungen zu vermeiden. Der Gewährung von Transferkurzarbeitergeld geht eine Förderung der Teilnahme an einer Transfermaßnahme voraus. Diese sind mindestens das Profiling sowie die Arbeitsuchendmeldung.

Das Transferkurzarbeitergeld ist eine Sozialleistung nach § 111 SGB III. Es kann bis zu einer Dauer von 12 Monaten bezogen werden.

Ziel ist es, Arbeitslosigkeit zu verhindern und den Transfer von der bisherigen Beschäftigung, hin zu einer neuen Beschäftigung bei einem anderen Arbeitgeber oder den Übergang in die Selbstständigkeit zu unterstützen.

Die Höhe des Transferkurzarbeitergelds beträgt 60% bzw. 67% (ohne/mit Kind in den Steuermerkmalen) des letzten Nettoentgelts und entspricht damit der Höhe des Kurzarbeitergelds. Es wird von der Transfergesellschaft bei der zuständigen Agentur für Arbeit beantragt. Die Transfergesellschaft zahlt es an die Beschäftigten (Transferteilnehmer) aus.

Sehr sicher!

Die für die Durchführung der Transfergesellschaft der MYPEGASUS zur Verfügung gestellten finanziellen Mittel sind durch eine Einmalzahlung, eine Bankbürgschaft oder durch ein Treuhandkonto insolvenzgesichert.

Nein. Sie erhalten ein befristetes und sozialversicherungspflichtiges Arbeitsverhältnis bei der MYPEGASUS. Sie sind damit nicht arbeitslos, sondern regulär beschäftigt.

Der Arbeitslosengeldanspruch bleibt erhalten. Unter Umständen kann sich die Anspruchsdauer sogar verlängern durch die Zeit in der Transfergesellschaft, beispielsweise durch das Erreichen eines höheren Eintrittsalters (50, 55 oder 58 Lebensjahre) für den Fall, dass Arbeitslosigkeit nach dem Ende der Transfergesellschaft eintritt.

Die befristete Beschäftigung in der Transfergesellschaft wird von der Agentur für Arbeit als Beschäftigungszeit vollständig anerkannt. Wer in der Transfergesellschaft 50, 55 oder 58 Jahre alt wird, hat im Anschluss bei Erfüllung der Voraussetzungen einen längeren Arbeitslosengeldanspruch.

Auch für die Sozialversicherungsträger, beispielsweise die Rentenversicherung, zählt die Zeit in der Transfergesellschaft als normales sozialversicherungspflichtiges Arbeitsverhältnis und wird genauso behandelt wie jedes andere.

Ja, wir haben bereits Projekte in fast allen Branchen durch geführt.

Beispielsweise in der Luftfahrt (Ar Berlin und Sun Express), im Handel (Praktiker und Woolworth) usw.

Arbeitgeber, die das Transfermodell kennen, schätzen die erweiterten Möglichkeiten, um gut qualifizierte und eingearbeitete (etwa über ein Praktikum) Arbeitskräfte einzustellen.

Transfergesellschaften sind ein etabliertes Instrument, um Beschäftigte noch besser für den Arbeitsmarkt zu qualifizieren.

MYPEGASUS unterstützt Sie durch persönliche Beratung, sich Ihrer Kompetenzen, Fähigkeiten und Ihres Potentials bewusst zu werden und diese gewinnbringend am Arbeitsmarkt einzusetzen.

Nein, unser Ziel ist es, Sie in eine neue Position auf dem Arbeitsmarkt zu vermitteln.

Zusammen mit Ihrem Berater legen Sie Ihre Bewerbungsstrategie fest und bestimmen, bei welchem Unternehmen Sie vorrangig beschäftigt sein möchten. Dies kann manchmal auch eine Zeit- oder Leiharbeitsfirma sein, wenn dies für Sie der richtige Weg ist.

Es bleibt aber immer Ihre Entscheidung.

Die auflösenden Bedingungen werden angewendet, wenn aus sehr unwahrscheinlichen Gründen die Transfergesellschaft doch nicht eingerichtet werden kann.

MYPEGASUS stellt sicher, dass die Transfergesellschaft für die Laufzeit finanziert wird. Die finanziellen Mittel werden durch den bisherigen Arbeitgeber bereit gestellt. Sollte diesem die Sicherung nicht gelingen, kann die Transfergesellschaft nicht eingerichtet werden und die Mitarbeiter verbleiben zu den früheren Bedingungen im Unternehmen.

Sollten die persönlichen Voraussetzungen für den Bezug von Transferkurzarbeitergeld nicht gegeben sein, können Sie leider nicht in eine Transfergesellschaft eintreten (z.B. fehlendes Profiling, fehlende Arbeitssuchendmeldung, Langzeiterkrankung, AZUBIS, etc.).

Wie im „normalen“ Arbeitsleben kann durch den Arbeitgeber als „letztes“ Mittel im Arbeitsverhältnis eine außerordentliche (sog. fristlose) Kündigung zur Anwendung kommen, z.B. durch verhaltensbedingte Gründe (Diebstahl, Betrug, Arbeitsverweigerung, etc.).

MYPEGASUS hat gute Erfolge auch in der Vermittlung von Mitarbeiter*innen mit Hemmnissen.

Die durchschnittliche Dauer, bis es zu einer erfolgreichen Vermittlung in ein neues Arbeitsverhältnis kommt, kann im Einzelfall etwas länger sein, hängt aber in erster Linie von Ihren Kompetenzen und Fähigkeiten, Ihrer Motivation und der Übereinstimmung Ihrer Voraussetzungen mit den Bedürfnissen des Arbeitsmarktes ab.

In letzter Zeit hat MYPEGASUS die Erfahrung gemacht, dass gerade auch ältere Arbeitnehmer gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt haben.

Der Arbeitsmarkt befindet sich permanent im Wandel und es ist zu beobachten, dass Jobsharing, Work-Life-Balance und ähnliche Themen zunehmend an Bedeutung gewinnen.

Damit steigen auch die Chancen für die Vermittlung von Teilzeitkräften. Im Einzelfall kann die Vermittlung länger dauern als bei einem Arbeitnehmer, der auch Vollzeit zur Verfügung steht.

Die Mobilität ist dabei ebenso ein wichtiger Faktor.

Nein. Der Bezug von Transferkurzarbeitergeld ist ausgeschlossen, wenn Beschäftigte absichtlich nur vorübergehend in der Transfergesellschaft „geparkt“ werden, um anschließend einen Arbeitsplatz im gleichen Betrieb zu besetzen.

Eine Rückkehr ist nur in Ausnahmefällen in Absprache mit der Agentur für Arbeit  möglich, wenn dies schlüssig begründet werden kann. Ansonsten muss das bereits erhaltene Transferkurzarbeitergeld zurück gezahlt werden.

Während der Zeit in der Transfergesellschaft trägt der frühere Arbeitgeber, also das abgebende Unternehmen, die sogenannten Remanenzkosten.

Diese beinhalten alle Kosten des Arbeitgebers für die Beschäftigten, damit das in der Transfergesellschaft vereinbarte Gehalt ausbezahlt werden kann.

Darin enthalten sind:
▪ die anfallenden AG- + AN-Sozialversicherungsbeiträge (KV, PV, RV und AV),
▪ die Entgeltzahlung für Urlaubtage,
▪ die Kosten der gesetzlichen Feiertage, die auf einen Wochentag fallen,
▪ die Entgeltzahlung für den gesetzlichen Zusatzurlaub für Schwerbehinderte
▪ die Kosten für sonstige Abgaben (u. a. Berufsgenossenschaft, Umlagen, Abgaben etc.) und
▪ die Aufstockung des Transferkurzarbeitergelds, sofern vereinbart.

2. Eintritt in die Transfergesellschaft

Der bisherige Arbeitgeber unterbreitet den vom Stellenabbau Betroffenen das Angebot zum Eintritt in die Transfergesellschaft.

Nein, der Übergang in die Transfergesellschaft ist immer freiwillig.

Entscheidet sich ein*e Mitarbeiter*in gegen den Wechsel in die Transfergesellschaft, muss er oder sie mit einer betriebsbedingten Kündigung rechnen. In diesem Fall scheidet der bzw. die Mitarbeiter*in nach Ablauf der individuellen Kündigungsfrist, also zu dem in der Kündigung genannten Zeitpunkt, aus dem Unternehmen aus.

Nein, die Möglichkeit in die Transfergesellschaft zu wechseln, besteht ausschließlich im Anschluss an den Austritt bei Ihrem bisherigen Arbeitgeber. 

Nein, der Eintritt in die Transfergesellschaft erfolgt auf der Grundlage der im Sozialplan fixierten Fristen. Basierend darauf können Mitarbeiter*innen in die Transfergesellschaft eintreten.

Rechtliche Fristen gibt es nicht.

Zu beachten ist jedoch, dass vor dem Eintritt in die Transfergesellschaft ein Profiling und die Arbeitssuchendmeldung bei der Agentur für Arbeit erfolgt sein müssen.

Sie sind verpflichtet, sich für den Bezug von Transferkurzarbeitergeld bei der Agentur für Arbeit am Wohnort arbeitsuchend (!) – nicht arbeitslos – zu melden.

Dies geschieht im Rahmen des Profilings. Eine individuelle Meldung durch Sie ist nicht zusätzlich nötig.

Das Profiling ist ein strukturiertes Interview zur Feststellung der Eingliederungsaussichten. Die Ergebnisse werden in einem Fragebogen dokumentiert.

Wichtig: Ohne abgeschlossenes Profiling wird von der Agentur für Arbeit kein Transferkurzarbeitergeld gewährt.

Ziel des Profilings ist es, dass die Agentur für Arbeit so früh wie möglich Informationen über die „von Arbeitslosigkeit bedrohten Mitarbeiter*innen“ erhält, um so früh wie möglich in Vermittlungsaktivitäten eingebunden zu werden, damit drohende Arbeitslosigkeit möglichst vermieden werden kann.

Nein, aber es werden im Regelfall mehrere Termine als Alternative angeboten.

Die Profilings finden normalerweise in den Räumlichkeiten des abgebenden Unternehmens statt. Seit Beginn der Corona-Pandemie wurden die Profilings häufig auch Online mit Hilfe einer Videokonferenzsoftware durchgeführt.

Wird ein Profiling Online durchgeführt, müssen Sie das ausgefüllte Profiling-Formular ausdrucken und unterzeichnen. Das unterschriebenen Formular, sowie die ausgefüllte und unterschriebene Arbeitssuchendmeldung müssen Sie per Email an uns zurück senden.

Grundsätzlich gilt, dass Sie nicht in die Transfergesellschaft eintreten können, solange Sie nicht am Profiling teilgenommen haben.

Sollten Sie aus persönlichen Gründen nicht teilnehmen können, z.B. aufgrund von Urlaub oder Krankheit, kann ein Einzelprofiling an einem extra vereinbarten Termin durchgeführt werden.

Die Transfergesellschaft steht allen Mitarbeiter*innen offen, die, die rechtlichen Vorgaben erfüllen und unter den Anwendungsbereich des Sozialplans fallen.

Im Zweifelsfall fragen Sie bitte Ihre Vorgesetzten oder Ihre Personalabteilung, ob dies auf Sie zutrifft. Der Betriebsrat kann sie dabei unterstützen.

Grundsätzlich dürfen Beschäftigte, die sich in Elternzeit befinden, nicht in eine Transfergesellschaft eintreten.

Sofern Beschäftigte, die sich in Elternzeit befinden, in die Transfergesellschaft eintreten wollen, müssen sie ihre Elternzeit wenige Tagevorher beenden und mindestens während des Zeitraums des Profilings wieder beschäftigt sein.

Ja, es sei denn eine betriebliche Vereinbarung regelt etwas anderes.

Der Übergang erfolgt durch Abschluss eines so genannten Dreiseitigen Vertrages zwischen Ihnen, dem bisherigen Arbeitgeber und der MYPEGASUS als Arbeitgeber in der Transfergesellschaft.

Der Dreiseitige Vertrag enthält die Beendigung des Arbeitsverhältnisses mit Ihrem bisherigen Arbeitgeber und die gleichzeitige Begründung eines neuen, befristeten Arbeitsvertrages mit der MYPEGASUS.

Die Laufzeit beginnt und endet zu den im Dreiseitigen Vertrag festgelegten Zeitpunkten bzw. endet mit der Kündigung durch den Mitarbeiter.

Ausgenommen hiervon ist eine Ruhendstellung.

Die Vertragslaufzeit ist im Sozialplan geregelt und im Dreiseitigen Vertrag festgehalten.

Die Vertragsdauer des befristeten Arbeitsverhältnisses mit der Transfergesellschaft („Verweildauer in der Transfergesellschaft“) beträgt in der Regel jeweils die doppelte Länge der individuellen Kündigungsfrist, maximal jedoch 12 Monate.

In manchen Fällen wird im Sozialplan auch eine Mindestdauer vereinbart.

Ja, ein Entwurf des Dreiseitigen Vertrags wird Ihnen selbstverständlich von ihrem Arbeitgeber vorgelegt.

In der Regel haben Sie einige Tage Zeit, sich zu entscheiden, ob Sie das Vertragsangebot annehmen.

Sie müssen sich rechtzeitig, innerhalb von drei Tagen nach Zugang der betriebsbedingten Kündigung, bei der Agentur für Arbeit arbeitslos melden.

3. Durchführung der Transfergesellschaft

In der Transfergesellschaft sind Sie bei der MYPEGASUS befristet angestellt und dabei in „Dauer-Kurzarbeit“. Sie arbeiten nicht operativ, müssen aber während der Zeit in der Transfergesellschaft prinzipiell dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen. Im Grunde wie eine Art „Bereitschaftsdienst“.

Die Zeit soll aktiv genutzt werden, um sich bei anderen Arbeitgebern erfolgreich zu bewerben oder eine eigene Selbstständigkeit vorzubereiten. Dies wird unterstützt durch intensive Beratung und sofern erforderlich auch Qualifizierung.

Sie sind verpflichtet, sowohl die Termine der Agentur für Arbeit als auch die Termine mit der MYPEGASUS wahrzunehmen sowie an fest vereinbarten Fortbildungsmaßnahmen teilzunehmen.

Jede*r Beschäftigte wird durch eine*n persönliche*n Coach begleitet und unterstützt. In enger Zusammenarbeit mit Ihnen wird die berufliche Zielsetzung erarbeitet und es werden zeitgemäße, aussagekräftige Bewerbungsunterlagen erstellt.

Das Ziel der Beratung ist auch, eine individuelle Strategie zu entwickeln, um schnellstmöglich eine neue Arbeitsstelle zu bekommen. Zusätzlich werden Ihnen mögliche Stellenangebote unterbreitet, Qualifizierungen geprüft und mögliche sinnvolle Weiterbildungen angestoßen.

Das ist abhängig von den betrieblichen Vereinbarungen.

Im Regelfall wird im Sozialplan eine sogenannte Sprinterprämie vereinbart. In der betrieblichen Vereinbarung ist auch die Höhe dieser Prämie fixiert.

Ja, Sie müssen auf jeden Fall reagieren.

Handelt es sich um einen Termin, ist dieser verbindlich und muss wahrgenommen werden! Wenn Sie einen Termin nicht wahrnehmen können, klären Sie dies bitte umgehend mit der Agentur für Arbeit. Ihr MYPEGASUS Berater kann Sie dabei mit Rat unterstützen.

Beim ersten unentschuldigten Versäumnis erfolgt in der Regel eine Mahnung, beim zweiten Versäumnis droht die Sperre des Transferkurzarbeitergeldes.

Bitte dokumentieren Sie Ihre Kommunikation mit der Agentur für Arbeit. Lassen Sie sich von allem, was Sie unterschreiben, eine Kopie geben. Wenn Sie unsicher sind, halten Sie Rücksprache mit ihrem MYPEGASUS-Berater bevor Sie etwas unterschreiben. Notieren Sie bei Telefonaten mit der Agentur für Arbeit unbedingt den Namen Ihres Gesprächspartners sowie Datum, Uhrzeit und den Gesprächsinhalt in Kurzform.

Nein, wenn Sie konkrete Gründe haben, dürfen Sie das Angebot ablehnen solange Sie in der Transfergesellschaft sind.

Schickt die Arbeitsagentur Ihnen einen Vermittlungsvorschlag während Sie in der Transfergesellschaft sind, müssen Sie jedoch darauf reagieren. Sie müssen sich entweder innerhalb von 3 Tagen bewerben (telefonisch oder schriftlich) oder der Agentur mitteilen, warum Sie sich nicht bewerben. Im Zweifelsfall klären Sie die Angelegenheit bitte mit ihrem Berater der MYPEGASUS. Während der Laufzeit in der Transfergesellschaft sind Sie bei MYPEGASUS angestellt und können daher nicht gezwungen werden ein unzumutbares Jobangebot anzunehmen. Hierzu zählen beispielsweise schlechtere Arbeitsbedingungen, als sie Ihr befristete Arbeitsverhältnis bei MYPEGASUS beinhaltet.

Der wichtigste Punkt ist, dass Sie keine Stelle annehmen müssen, bei der das Gehalt unterhalb Ihres letzten Brutto-Verdienstes liegt. Sie können also die Zeit der Transfergesellschaft nutzen, um eine passende Anschlussbeschäftigung zu suchen.

Sie erhalten sowohl von der Agentur für Arbeit als auch von der Transfergesellschaft Stellenvorschläge. Auf Arbeitsplatzvorschläge muss entsprechend reagiert werden.

Während der Zugehörigkeit zur Transfergesellschaft unterstützt MYPEGASUS Sie aktiv bei der Arbeitssuche.

Ja, Unterstützung ist grundsätzlich auch durch eine andere MYPEGASUS-Niederlassung möglich.

Bitte halten Sie dazu Rücksprache mit MYPEGASUS.

Innerhalb der Transferzeit ist es jederzeit möglich eine neue Arbeitsstelle auszuprobieren im Rahmen eines Praktikums. In dieser Zeit wird weiterhin das Entgelt von der Transfergesellschaft bezahlt.

Für den Betrieb der neuen Arbeitsstelle entstehen während des Praktikums keine Kosten.

Von der Transfergesellschaft wird zum Nachweis ein Praktikumsvertrag erstellt, dieser dient der berufsgenossenschaftlichen Absicherung.

Der Dreiseitige Vertrag kann jederzeit (zum darauf folgenden Tag) gekündigt werden. Die Vermittlung in eine neue berufliche Perspektive ist schließlich das Ziel der Transfergesellschaft.

Sie können das Arbeitsverhältnis mit der Transfergesellschaft aber auch jederzeit (zum darauf folgenden Tag) ruhen lassen (Ruhendstellung).

Vorteil: Eine Rückkehr in das Transfer-Arbeitsverhältnis ist innerhalb der vereinbaren Laufzeit jederzeit möglich.

Wenn Sie während der Laufzeit der Transfergesellschaft ein neues Arbeitsverhältnis eingehen möchten, können Sie Ihren Vertrag mit der Transfergesellschaft jederzeit zum darauffolgenden Tag ruhend stellen.

Aus einer Ruhendstellung können Sie jederzeit während Ihrer individuellen Gesamtlaufzeit in die Transfergesellschaft zurückkehren.

Während einer Ruhendstellung erhalten Sie keine Leistungen aus der Transfergesellschaft.

Ruhendstellungen (sowie die Rückkehr in die Transfergesellschaft) können mehrfach erfolgen. Insgesamt kann die Laufzeit einer Ruhendstellung die Gesamtlaufzeit der Transfergesellschaft nicht überschreiten. Eine Ruhendstellung verlängert die Laufzeit der Transfergesellschaft nicht.

Ja, Ihr Berater der MYPEGASUS unterstützt Sie selbstverständlich auch dabei, fundiert den Schritt in die Selbstständigkeit zu gehen.

Neben einer Existenzgründerberatung werden auch Existenzgründerseminare angeboten.

Während der Transferzeit können Qualifizierungsmaßnahmen zur Verbesserung der Vermittlungschancen durchgeführt werden.

Qualifizierung ist also eine der Möglichkeiten innerhalb der Transfergesellschaft.

Nein, alle Qualifizierungen werden in Absprache mit Ihnen und Ihrem Berater abgestimmt. MYPEGASUS setzt zur Umsetzung auch externe, regionale Bildungsträger ein.

Wichtig ist, dass die Qualifizierung zielführend ist und die Chancen zur beruflichen Wiedereingliederung verbessert

Qualifizierungen werden grundsätzlich aus dem Budget der Transfergesellschaft finanziert.

Wenn möglich, werden Qualifizierungen durch einen Bildungsgutschein der Arbeitsagentur kofinanziert.

Dies liegt aber im Ermessen der Arbeitsagentur auf der Grundlage gesetzlicher Vorgaben und ist nur bei AZAV-zertifizierten Qualifizierungen möglich.

Während Sie in der Transfergesellschaft beschäftigt sind, müssen Sie dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen. In der Regel ist dies nicht mit einem Studium oder einer schulischen Weiterbildung in Vollzeit vereinbar.

Örtliche Arbeitsagenturen sind unter Umständen kooperativ.

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Berater von der MYPEGASUS, wenn Sie Interesse haben.

Grundsätzlich ist das nicht möglich.

Werden Qualifizierungen über einen Bildungsgutschein der Agentur für Arbeit gefördert, können die Fahrtkosten jedoch von der Arbeitsagentur übernommen werden.

Ansonsten werden nur die Kosten für Arbeitsmittel von MYPEGASUS übernommen, sofern die finanzielle Ausstattung des Projektes es zulässt.

Alternativ bleibt noch die Möglichkeit der Aktivierung im Rahmen der individuellen Einkommenssteuererklärung.

Jede*r Teilnehmende einer Transfergesellschaft erhält zu Beginn eine Transfermappe ausgehändigt. In dieser Mappe werden die Fortschritte während der Transfergesellschaft, aber auch Bewerbungen etc. dokumentiert.

Zur Führung einer Transfermappe sind Sie als Teilnehmende*r verpflichtet, die Mappe sollte auch zu Terminen bei der Arbeitsagentur mitgenommen werden.

Inhaltlich enthält die Transfermappe Formblätter zur Ruhendstellung, Kündigung, Rückkehr aus der Ruhendstellung, Urlaub und Änderungen Ihrer Adresse und Bankverbindung. Auch ein zu führender Aktivitäten Report ist Teil der Mappe.

Ja, zu allen Aktivitäten in der Transfergesellschaft besteht Anwesenheitspflicht (Bewerbertraining, Beratungstermine, Qualifizierungen).

Trotzdem sind Sie in Dauerkurzarbeit……… also im Wesentlichen Zuhause

4. Gehalt, freiwillige Zulage, Rente, Sozialversicherung

Sie bekommen zum Monatsende eine Gehaltsabrechnung zugeschickt und spätestens zum letzten Arbeitstag im Monat das Entgelt auf das Girokonto (in Deutschland) überwiesen.

Die Lohn- und Gehaltsabrechnung erfolgt über die MYPEGASUS Zentrale in Reutlingen.

Nein, die Daten werden vom früheren Arbeitgeber übermittelt.

Nur beim Wechsel des Girokontos müssen Sie MYPEGASUS umgehend Ihre neue Bankverbindung (IBAN-Nummer) schriftlich mitteilen.

Entscheidend ist hier, ob die Nebenbeschäftigung schon vor dem Eintritt in die Transfergesellschaft bestand.

Liegt der Beginn der Nebenbeschäftigung vor dem Start der Transfergesellschaft, hat das keine Auswirkungen auf die Höhe Ihres Transferkurzarbeitergelds. Die MYPEGASUS benötigt jedoch eine Bestätigung der Nebenbeschäftigung durch Ihren Arbeitgeber.

Wenn die Nebentätigkeit erst innerhalb der Transfergesellschaft aufgenommen wird, werden die Einnahmen vollständig (!) auf das Transferkurzarbeitergeld angerechnet.

Ein Wechsel der Nebentätigkeit (Arbeitgeberwechsel) kann ebenfalls zur Kürzung des Transferkurzareitergeldes führen.

Grundsätzlich darf eine Nebentätigkeit nicht mehr als 14,9 Stunden pro Woche Zeit in Anspruch nehmen. Ansonsten muss davon ausgegangen werden, dass der Beschäftigte dem ersten Arbeitsmarkt nicht wirklich zur Verfügung steht. Ab 15 Stunden handelt es sich um eine reguläre Beschäftigung. Dies hat zur Folge, dass das Arbeitsverhältnis mit MYPEGASUS (ggf. auch rückwirkend) aufgelöst wird.

Ein Ehrenamt mit Entschädigungszahlung zählt nicht als Nebentätigkeit, es wird also nicht berücksichtigt.

Ein 450 € Job gilt als eine Nebentätigkeit.

Entscheidend ist, ob diese Nebentätigkeit bereits vor Eintritt in die Transfergesellschaft bestand, siehe oben.

Prinzipiell ja, aber das Elterngeld wird basierend auf dem Aufstockungsbeitrag, den der bisherige Arbeitgeber zusätzlich zum Transferkurzarbeitergeld zahlt (einschließlich Entgelt für Urlaubs- und gesetzliche Feiertage), berechnet.

Das Transferkurzarbeitergeld ist steuerfrei – unterliegt jedoch dem Progressionsvorbehalt (d.H. es wird selbst nicht besteuert, wird aber zur Ermittlung des Steuersatzes für das zu versteuernde Einkommen herangezogen).

Der Aufstockungsbetrag gemäß Sozialplan ist steuerpflichtig. Auch die Entgeltfortzahlung an Urlaubs- und Feiertagen gehört zum steuerpflichtigen Entgelt. Bei Fragen zur Steuer ist es empfehlenswert, sich von einem Steuerberater oder dem Lohnsteuerhilfeverein beraten zu lassen.    

Bemessungsgrundlage für die Berechnung der Kranken-, Pflege- Arbeitslosen- und der Rentenversicherungsbeiträge in der Transfergesellschaft, ist das im Dreiseitigen Vertrag vereinbarte Bruttoentgelt. Aufgrund gesetzlicher Vorgaben werden zur Berechnung 80% des Bruttoentgelts angesetzt.

Die auf den Aufstockungsbetrag (Nettobetrag) entfallenden Sozialversicherungsbeiträge trägt die Transfergesellschaft. Das Transferkurzarbeitergeld oder die Aufstockung sind nicht Basis für die Berechnung der Sozialversicherungsbeiträge, es ist das vereinbarte Bruttoentgelt!

Ein Steuerklassenwechsel während der Laufzeit der Transfergesellschaft bleibt im Regelfall unberücksichtigt. Der Wechsel ist nur möglich durch Heirat/Verpartnerung, Scheidung oder im Todesfall des Ehepartners/Partners bzw. vor Eintritt in die Transfergesellschaft. 

Nein, der bisherige Arbeitgeber teilt der Krankenkasse den Austrittstermin mit. Die MYPEGASUS als neuer Arbeitgeber, meldet Sie automatisch bei Ihrer bisherigen Krankenkasse wieder an.

Im Zuge der Ummeldung haben Sie jedoch ein Kündigungsrecht. Es besteht für Sie also die Möglichkeit, die Krankenkasse zu wechseln. Wenn Sie einen Wechsel wünschen, müssen Sie sich umgehend bei MYPEGASUS melden. Sie bekommen von Ihrer Krankenkasse eine schriftliche Information darüber. 

In der Regel liegt das Einkommen in der Transfergesellschaft unterhalb der festgelegten Jahresarbeitsentgeltgrenze, die maßgeblich für die Antwort auf die Frage „privat oder gesetzlich krankenversichert“ ist.

Bislang privat versicherte Beschäftigte können durch den Wechsel in eine Transfergesellschaft wieder in der gesetzlichen Krankenversicherung versicherungspflichtig werden. Der Mitarbeiter bzw. die Mitarbeiterin wählt in diesem Fall eine gesetzliche Krankenkasse aus und MYPEGASUS zahlt die Beiträge ein.

Ausgenommen hiervon sind Mitarbeiter*innen, die das 55. Lebensjahr vollendet haben. Letztere verbleiben in ihrer privaten Krankenversicherung. MYPEGASUS benötigt in diesen Fällen von der Versicherungsgesellschaft eine „Bescheinigung zur Erlangung des Arbeitgeberanteils“. Der entsprechende Betrag wird dann mit dem Gehalt überwiesen und der Mitarbeiter trägt selbst dafür Sorge, den Gesamtbeitrag an die Versicherung abzuführen.

Nein, freiwillige Leistungen sind im Regelfall nicht Bestandteil des Sozialplans.

Nur wenn hierzu eine betriebliche Vereinbarung abgeschlossen wurde, können diese Beiträge von der Transfergesellschaft weiterbezahlt werden.

Sie können die Verträge jedoch in jedem Fall privat fortführen. Dasselbe gilt auch für altersvorsorgewirksame Leistungen (AVWL) und Entgeltumwandlung von Arbeitslohn in eine Rentenzusage des Arbeitgebers.

Leistungen in die betriebliche Altersversorgung enden mit dem Austritt beim bisherigen Arbeitgeber. Die bis dahin entstandenen Ansprüche werden “eingefroren”.

Wir empfehlen Ihnen, diese Verträge ruhend zu stellen oder eigenständig weiter zu führen.

Die Bruttogehaltsumwandlung endet mit dem Austritt beim bisherigen Arbeitgeber und wird von MYPEGASUS nicht automatisch fortgeführt.

Eine Gehaltsumwandlung kann jedoch vorgenommen werden, wenn Sie es wünschen und uns mitteilen. Grundsätzlich empfiehlt MYPEGASUS ebenfalls die Ruhendstellung entsprechender Verträge.

Eine private Fortführung kann sinnvoll sein. Aber Vorsicht! Eine Entgeltumwandlung kann den Arbeitslosengeldanspruch verringern.

Nein, Sozialpläne sehen im Regelfall die Zahlung von Sonderleistungen nicht vor.

Ihre betriebliche Unfallversicherung endet mit Ihrem Austritt beim bisherigen Arbeitgeber. 

Die Direktversicherung wird mit Austritt bzw. dem Wechsel in die Transfergesellschaft auf den bzw. die Mitarbeiter*in übertragen, somit wird dieser zum Versicherungsnehmer*in.

MYPEGASUS steigt nicht als Versicherungsnehmer in bestehende Verträge ein.

Es empfiehlt sich, die Versicherung für den Zeitraum in der Transfergesellschaft beitragsfrei zu stellen (wobei eine Zahlung der Beiträge auch privat erfolgen kann, um die ausgewiesene Versicherungsleistung in ihrer Höhe zu erhalten. Nachteil bei dieser Vorgehensweise ist der fehlende Arbeitgeberzuschuss und ggf. die doppelte Verbeitragung).

Bei einem Wechsel zu einem neuen Arbeitgeber kann dieser neuer Versicherungsnehmer werden oder die Versicherung kann per Deckungskapitalübertragung auf den Versorgungsträger des neuen Arbeitgebers übertragen werden.

Die Beratungen können in allen MYPEGASUS Niederlassungen deutschlandweit stattfinden.

Fahrtkosten werden daher nicht erstattet. In Ausnahmefällen sprechen Sie vor Fahrtantritt mit Ihrem Berater von MYPEGASUS.

Eine Teilerwerbsrente wirkt sich nicht auf das Transferkurzarbeitergeld aus. 

5. Urlaub und Krankheit

Das vereinbaren die betrieblichen Parteien. Der Urlaubsanspruch  kann 20, 24 oder 30 Arbeitstage betragen. (Samstage, Sonntage sowie gesetzliche Feiertage am Einsatzort der Transfergesellschaft sind keine Arbeitstage). Bei Beschäftigten, die unterjährig in die Transfergesellschaft übertreten bzw. austreten, wird der Urlaubsanspruch in der Transfergesellschaft gemäß den Bestimmungen des Bundesurlaubsgesetzes anteilig gewährt. Beträgt Ihre Zeit in der Transfergesellschaft weniger als zwölf Monate, wird der Urlaub entsprechend anteilig berechnet. Schwerbehinderte Mitarbeiter*innen erhalten fünf Tage Zusatzurlaub pro zwölf Monate, ggf. ebenfalls anteilig. Der Urlaub muss der MYPEGASUS gemeldet bzw. mit ihr abgesprochen werden.

In der Transfermappe befindet sich ein Urlaubsformular (U1). Dieses wird ausgefüllt und bei der MYPEGASUS eingereicht. 

Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen müssen bei der MYPEGASUS eingereicht werden.

Bei einer Erkrankung wird Ihnen ab dem ersten Tag in der Transfergesellschaft eine Entgeltfortzahlung bis zu sechs Wochen gewährt. Danach übernimmt die Krankenkasse die Zahlung des Krankengeldes für max. 72 Wochen. Das Krankengeld nach sechs Wochen wird auf Basis der vereinbarten Netto-Zahlung in der Transfergesellschaft, also auf Basis des Entgelts in der Transfergesellschaft (beispielsweise 80% des bisherigen Entgelts) berechnet.

 

Nein, die Verweildauer verlängert sich hierdurch nicht.

Scheiden Sie krank aus der Transfergesellschaft aus, verschieben Sie Ihren Arbeitslosengeldanspruch um die Dauer des Krankengeldbezugs

Das kommt darauf an.

Coaching wird im Rahmen der Beratung nachgeholt, bei Qualifizierungen muss geprüft werden, ob eine Verschiebung der Maßnahme möglich ist. 

6. Beendigung des Arbeitsverhältnisses in der Transfergesellschaft

Im Falle einer Vermittlung in Arbeit, sind Sie berechtigt, unter Einhaltung der im Dreiseitigen Vertag fixierten Kündigungsfrist, also zum darauffolgenden Tag, aus dem Arbeitsverhältnis mit MYPEGASUS auszuscheiden.

Bei Aufnahme einer neuen Beschäftigung oder Existenzgründung kann der bzw. die Mitarbeiter*in also auf eigenen Wunsch jederzeit die Transfergesellschaft verlassen.

Wir empfehlen jedoch eine Ruhendstellung. Nur dann ist ein Rückkehrrecht innerhalb der vereinbarten Transferlaufzeit möglich. Im Falle einer Kündigung während der Probezeit beim neuen Arbeitgeber laufen Sie so auch nicht Gefahr, eine Sperrfrist zu erhalten.

Das Arbeitsverhältnis ist zeitlich befristet und endet mit Ablauf des Termins der im Dreiseitigen Vertrag festgelegt ist automatisch.

Konnten Sie während der Zeit in der Transfergesellschaft nicht vermittelt werden, muss spätestens drei Monate vor Ablauf des befristeten Arbeitsvertrages bei der zuständigen Agentur für Arbeit eine Arbeitssuchendmeldung erfolgen. MYPEGASUS wird Sie dabei unterstützen.

Nur wenn diese Meldung nicht fristgemäß erfolgt, kommt es zu einer Sperrzeit und ggf. Minderung der Anspruchsdauer auf Arbeitslosengeld.

Um Arbeitslosengeld beanspruchen zu können, ist eine weitere persönliche Meldung bei der Agentur für Arbeit notwendig, die spätestens am Tage des ersten Bezuges des Arbeitslosengeldes erfolgen muss. Arbeitslosengeld wird nicht rückwirkend gewährt!

Ja, wenn eine Vermittlung in Beschäftigung bis zum Ende der Zeit in der Transfergesellschaft nicht gelingt, erhalten Sie Arbeitslosengeld (ALG I).

Die Höhe des ALG I berechnet sich nach dem durchschnittlichen Bruttoentgelt der letzten zwölf Monate in Beschäftigung. Die Dauer des ALG-I-Bezugs richtet sich nach dem Lebensalter und den Zeiten der Beiträge in die Arbeitslosenversicherung.

Aktuelle Gesetzeslage ist (Stand 2021):

  • Wenn Sie jünger als 50 Jahre sind, erhalten Sie bis zu zwölf Monate ALG I (den Maximalanspruch erwerben Sie, wenn Sie mehr als 24 Monate in den letzten fünf Jahren in die Arbeitslosenversicherung eingezahlt haben).
  • 50- bis 54-Jährige erhalten 15 Monate ALG I, wenn sie mehr als 30 Monate Beiträge eingezahlt haben.
  •  55- bis 57-Jährige erhalten 18 Monate ALG I, wenn sie mehr als 36 Monate Beiträge eingezahlt haben.
  • Sind Sie 58 Jahre oder älter, erhalten Sie 24 Monate ALG I, wenn Sie mehr als 48 Monate Beiträge gezahlt haben.

Sie haben sogar das Recht, sich arbeitslos zu melden und dabei gegenüber der Agentur für Arbeit zu bestimmen, dass der Anspruch auf Arbeitslosengeld erst zu einem späteren Zeitpunkt entstehen soll (das sogenannte Dispositionsrecht). Auf diese Art und Weise ist es möglich, dass Sie wegen des Erreichens eines höheren Lebensalters in einen längeren Bezugszeitraum hineinkommen. Halten Sie dazu Rücksprache mit der MYPEGASUS.

Nein, Ihre Zeit in der Transfergesellschaft entspricht einem befristeten Arbeitsverhältnis und wirkt sich nicht negativ auf die Dauer eines evtl. anschließenden ALG I – Anspruchs aus.

Ganz im Gegenteil, unter Umständen verlängert sich sogar der Bezugszeitraum von ALG I, etwa bei Erreichung des 50., 55. oder 58. Lebensjahres in der Transfergesellschaft.

Das ALG I nach der Transfergesellschaft errechnet sich aus dem in den letzten zwölf Monaten bezogenen durchschnittlichen Bruttoentgelt.

Das Bruttoentgelt in der Transfergesellschaft ist gemäß Sozialplan im Regelfall das letzte Bruttogehalt beim bisherigen Arbeitgeber (Sonderzahlungen werden in der Regel gezwölftelt und aufaddiert, sodass Sie ein erhöhtes Bruttomonatsentgelt haben).

Im Dreiseitigen Vertrag ist das Bruttoentgelt in seiner Zusammensetzung definiert.

Die Höhe des ALG I nach der Transfergesellschaft entspricht damit der Höhe des ALG I, welches Sie erhalten würden, wenn Sie direkt nach einer Kündigung durch den bisherigen Arbeitgeber in die Arbeitslosigkeit gehen würden.

Nein, eine Abfindung ist nur schädlich, wenn sie dazu dient, die Kündigungsfrist zu reduzieren. Da es sich bei der Transfergesellschaft um ein reguläres befristetes Arbeitsverhältnis handelt, ist die Zahlung einer Abfindung nach regulärer Beendigung der Transferlaufzeit nicht relevant und wird nicht auf das Arbeitslosengeld angerechnet. 

Wichtig: Die Transferlaufzeit muss mindestens der Kündigungsfrist entsprechen.

Nein. Wenn Sie nach Ablauf Ihres befristeten Arbeitsverhältnisses in der Transfergesellschaft noch keine neue Arbeitsstelle haben, gibt es keine Sperre.

Sie müssen sich aber rechtzeitig (drei Monate vor Ende der Transfergesellschaft) persönlich arbeitsuchend melden, damit Sie Arbeitslosengeld ohne eine Sperrzeit beanspruchen können.

Ja, nach Ablauf der Transfergesellschaft erhalten Sie im Folgemonat eine Arbeitsbescheinigung.

Diese wird Ihnen automatisch mit der letzten Gehaltsabrechnung übermittelt. 

MYPEGASUS GmbH

Burkhardt + Weber Str. 57
72760 Reutlingen
fon: 0049 / (0)7121 / 34 75 – 0
fax: 0049 / (0)7121 / 34 75 – 15
info@mypegasus.de

© 2021 – MYPEGASUS GmbH

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